KlosterWald - Der (Kloster-)Wald – auch ein religiöser Raum?
Shownotes
Was genau einen Klosterwald auszeichnet, ist nicht rein forstwirtschaftlich zu erklären. Ob als Schutzraum, als Ort der Schöpfungserfahrung, der Erholung, für Begegnungen – oder auch als Bestattungsort, der Wald bietet vielgestaltige Wechselwirkungen zwischen Natur und Mensch – insbesondere bei Klosterwäldern. Bernhard von Clairvaux, Wegbereiter des Zisterzienserordens, beschreibt es mit den Worten: „…du wirst mehr in den Wäldern finden als in den Büchern“.
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00:00:09: Albert Schweizer bringt das Thema Nachhaltigkeit aus dem Punkt.
00:00:12: Und zwar folgendes Wort.
00:00:14: Ich bin Leben in mitten von Leben, das Leben will.
00:00:18: Dr.
00:00:18: Joachim Hamburger leitet das Bayerische Amt für Waldgenetik und ist Vorsitzender des Vereins für Nachhaltigkeit e.V
00:00:26: Albert Schweizer hat es gespürt in seiner Flusspferdherde.
00:00:30: Da hat jetzt nicht jeder die Gelegenheit dazu.
00:00:33: Zum Wald hat jeder die Gelegenheit.
00:00:35: Und das Phänomenale am Wald gegen Überwiese und Feld, wo auch Reize und Ästhetik und Schönheit sind, ist im Waldkammer eintauchen.
00:00:43: Der Wald ist dreidimensional.
00:00:45: Er überragt uns immer.
00:00:47: Wir sehen nicht ans Ende.
00:00:48: Wir sind mittendrenn, wir sind im positiven Sinne gefangen von der Natur.
00:00:53: Wir sind ein Teil von ihr.
00:01:05: Sich im XXI.
00:01:06: Jahrhundert forstwirtschaftlich dem Wald zu widmen, bedeutet Spuren der vergangenen Jahrhunderte zu entziffern.
00:01:12: und gegenwärtig, die Zukunft verantwortungsvoll zu gestalten.
00:01:17: Klosterland e.V.
00:01:18: hinterfragt aus kulturellen und klösterlichen Perspektiven die Bedeutung und Wirkmacht des Waldes.
00:01:24: Erkundet das Wechselspiel von Wald und Mensch, sucht nach Antworten auf die Frage, was Wälder, Klosterwälder konkret auszeichnet.
00:01:33: Mich erstaunt es jetzt wirklich nicht mehr, dass rundherum große Wälder sind.
00:01:38: Die gehörten einfach zu den
00:01:43: Die wissenschaftliche Referentin von Klosterland e.V.
00:01:46: Kapitularin Dr.
00:01:47: Johanna Poinke aus dem Stift Börstel in mitten eines Klosterwaldes gelegen.
00:01:54: Sie sind wie eine zweite Klostermauer, um die Abgeschiedenheit des geistlichen Lebens wirklich zu ermöglichen.
00:02:05: Der Wald als Raum für geistliches Leben steht nicht nur ordensleuten offen.
00:02:10: Zuständige für Forstwirtschaft, Wissenschaft, Bestattungskultur und Geschäftsführung finden im Wald mehr als ihren Arbeitsplatz, ihren Wirkungsraum.
00:02:19: Es sind vielgestaltige Begegnungen mit sich selbst und einer Welt, die unentwegt Entdeckungen bereithält, unfassbar fasziniert und sichtweisen zu Verändernvermarkt.
00:02:30: Das überhaupt bewusster wird, dass bei vielen Klöstern unbedingt Wald dazu gehört.
00:02:40: Zur twelvehundertsechzig gegründeten und im achzehnten Jahrhundert dem Stil des Barock überarbeiteten Klosteranlagen Neuzelle, als Barock Wunder Brandenburgs bezeichnet, gehören neuntausend Hektar Wald.
00:02:53: Das zweitausendsechzehn eingerichtete Forstamt legt den mitten der dazugehörigen Kiefernwälder als Brandschutz sogenannte Grüne Bänder an.
00:03:02: Kaum haben erste Eichen gekeimt, verändern sie den Ort.
00:03:07: Der Geschäftsführer der Stiftung Stift Neuzelle Norbert Kanowski ist studierter Forstwirt.
00:03:12: Doch der Wald sei selbstverständlich weit mehr.
00:03:15: als nur Wirtschaftsfaktor.
00:03:44: Emotionen in uns erzeugen und die dann auch etwas über dem Rationalen noch mitspringen lässt.
00:03:53: Also Wald ist nie nur reine Wirtschaft.
00:03:56: Früher war die Nachhaltigkeit ausgerichtet auf ökonomischen Ertrag von Holz.
00:04:02: Zuerst Brennholz und dann mit der zunehmenden Verwirtschaftlichung ab dem Jahrhundert Industrielle Revolution Bauholz.
00:04:09: Da war der Ertrag höher.
00:04:11: Heute haben wir vielfältige Waldfunktionen, ist eher technischer Begriff.
00:04:17: Darunter gehört nicht nur die wirtschaftliche Lieferung von Holz, dazu gehört eben auch die Erholungsleistung.
00:04:35: Es gehören die Ökosystemdienstleistungen, auch so ein technischer Begriff, also sprich Wasserspende, Luftreiinhaltung, Biodiversität, Bodenschutz.
00:04:45: Das gehört dazu.
00:04:46: Und
00:04:46: was ich glaube, was auch ganz wichtig ist, um den Zugang zu finden, zu Menschen, der Wald muss auch schön sein.
00:04:52: Also Wald ästhetik.
00:04:54: Und da braucht es noch viel, denn der normale, klassische... Spaziergänger, ein Spaziergängerinnen, der weiß wenig vom Forstwirtschaft, der will spazieren gehen, der will genießen können und da braucht es Ästhetik, die ihn anspricht.
00:05:09: und es braucht aber auch die Bereitschaft von Waldbesitzern und Klöster sich dann natürlich auch, Menschen zu führen und ihnen die Augen zu öffnen, um ihnen kleine Zusammenhänge.
00:05:21: Es müssen ja gar nicht viele sein.
00:05:22: und solche Waldführungen, die dürfen nicht nur den Kopf ansprechen, sondern die müssen das Herz ansprechen.
00:05:27: weil im Wald öffnet der Mensch so ein
00:05:29: Herz.
00:05:30: Ich würde erst mal sagen, es ist auf jeden Fall ein Erholungsraum, auch für Mädchen Erholungsraum.
00:05:34: Pfarrerin Dr.
00:05:35: Elsaabe Alpermann ist seit Jahrzehntezweiundzwanzig Ebtissin in dem ehemaligen, zwölfhundertsiebenundachtzig gegründeten Cisterz-Jenserinnen-Kloster Heiligen Grabe, das siebzehnthundertvierzig Friedrich II.
00:05:47: zum Damenstift erhebt.
00:05:49: Die Waldfläche des Stiftswaldes beträgt thousand seven hundred eighty-five Hektar.
00:05:54: Es
00:05:54: ist jetzt seit drei Jahren seit ich da an Heiligen Graber als Äbtistin arbeite und mich von meinen beiden wunderbaren Försterinnen so nach und nach in die forstlichen Belange einführen lasse.
00:06:03: Es ist wirklich auch ein Lernraum.
00:06:05: Ich bin
00:06:06: absolut fasziniert, was ich in den drei Jahren alles gelernt habe zum Wald mit jeder Hinsicht.
00:06:13: Und das heißt natürlich für mich auch, ich habe Verantwortung für das Ganze und damit irgendwie auch am letzten Ende für den Forst und habe auch den Anspruch an mich, dass ich das eben auch
00:06:22: verstehe, was
00:06:23: da passiert.
00:06:24: Ich will es gar nicht unbedingt beeinflussen, aber ich will meinen Försteren auch als Gesprächspartnerin zur Verfügung stehen.
00:06:30: Also es ist jetzt schon wirklich auch ein sehr professioneller Blick drauf.
00:06:33: Aber
00:06:33: es ist darüber hinaus tatsächlich auch meine Überlegung immer, wie
00:06:38: können wir den Wald
00:06:39: auch... Ja, als eine Ressource für unsere Gäste noch mehr nutzen.
00:06:43: Also da sind wir dann nah an dem Thema spirituelle Ressource im Wald.
00:06:47: Du wirst mehr in den Wäldern finden als in den Büchern.
00:06:51: Ein Heiliger der römisch-katholischen Kirche, Bernhard von Clairvaux, geboren um Tausendneunzig, gestorben Elfhundertdreieundfünfzig, gilt als Wegweiser des Cisterzienzer Ordens.
00:07:01: Wenige Worte von ihm, verdeutlichen wieder und wieder eine bedenkenswerte Beziehung.
00:07:07: Zum Wald.
00:07:08: Bäume und Steine werden dich lehren, was du von keinem Lehrmeister hörst.
00:07:12: So einzigartig Bäume sind, so individuell ist der Zugang zum Wald.
00:07:17: Ich lerne aus dem Wald, aber dass der Wald mich jetzt selbst was lehrt, in diesem Sinne, ne, ne, finde ich nicht, würde ich jetzt für mich so nicht sagen, ja.
00:07:28: Aber ich weiß natürlich, dass viele Menschen haben eine ganz große Affinität zum Wald und ich erlebe das ja auch selber, dass dieses abschalten können, zu sich selber kommen, wenn man im Wald ist, wie noch mal eine andere Aufmerksamkeit, wenn man hört andere Geräusche.
00:07:43: Wenn man im Wald einfach mal stehen bleibt, atmet, um sich schaut und man kann es noch mal steigern, indem man dabei die Augen schließt.
00:07:52: Und dann ist man ganz bei sich selbst und dann spürt man eine Verbundenheit zu dieser Umgebung.
00:08:00: Und jetzt bin ich wieder bei Albert Schweitzer, wir sind Leben in mitten von Leben, das Leben will.
00:08:24: Wir können nichts besitzen, jeder von uns muss irgendwann mal gehen.
00:08:28: und ein Wald, da merkt man es halt am deutlichsten, ist Erben, Biodiversität, Vielfalt, wirtschaftlicher Vorteil vielleicht auch und wir können es vererben an die Zukunft.
00:08:41: Also wir müssen in Demut übernehmen und mit Hoffnung übergeben.
00:08:47: Und das ist das, was eben den Wald ausmacht.
00:08:49: Und da sieht man das Ganze.
00:09:09: Der Klosterschwald steht für ein zeitgemäßes Engagement der katholischen Kirche.
00:09:16: Wofür der Begriff eines Klosterwaldes in Österreich mehr und mehr steht, schildert eindrücklich der ehemalige Forstamtsleiter des Wiener Erzbischöflichen Forstamtes Kirchberg am Wechsel und Geschäftsführer der Klosterwald GmbH Christian Berner.
00:09:31: Er bietet Menschen ein unterschwelliges Angebot oder für die Kirche ein unterschwelliges Angebot mit Menschen in Kontakt treten zu können.
00:09:43: Es wird immer beklagt, dass die Kirchen leer sind.
00:09:46: Dann muss man heute Menschen dort abholen, wo sie sich befinden.
00:09:50: Der Begriff Klosterwald ist seit Jahrzehnteinzeichen ein eingetragenes Markenzeichen.
00:09:56: Denn was seit nineteenhundertdreiundneunzig in der Schweiz erlaubt und seit zweitausend in Deutschland zugelassen ist, gereicht von Wien aus zu einem kirchlich verwurzelten Erfolgsmodell.
00:10:06: Beerdigungen nicht auf dem Friedhof in Kirchennähe, sondern inmitten der Natur anzubieten.
00:10:12: In österreichischen Klosterwäldern.
00:10:14: Der kirchliche Betreiber hat einen Code of Contact, also Richtlinien, wo also die kirchengemessen Vorschriften für das Bestatten von Urnen und Deklamation enthalten sind.
00:10:30: Und bei uns hat jeder Andachtsplatz ein Kreuz.
00:10:34: Also das Symbol der Auferstehung des Todes und der Auferstehung ist präsent.
00:10:42: Es muss aber nicht genutzt
00:10:44: werden.
00:10:44: Also wir sind natürlich in jeder Konfession offen, so wie es jetzt auch alle anderen Friedhöfe sind.
00:10:52: Früher war der Friedhof rund um die Kirche der Geweite Ort.
00:10:58: Jetzt kann man seine Grabstelle segnen lassen.
00:11:03: Dann ist also dieser Urnenplatz der Geweite Ort.
00:11:34: Es gibt Leute, die suchen mehrere Bäume aus und besprechen dann das mit ihrer Familie.
00:11:42: Also man kann sagen, es hat eigentlich jeder eine Vorstellung, was er haben will bzw.
00:11:50: er lässt sich anleiten.
00:11:52: Also zum Beispiel, wenn jemand verstorben ist und die Frau sucht sich für einen Mann eine Heimbuche aus, dann sagt sie, das war schon ein heiter Mensch.
00:12:18: Ja, es gibt das Sprich auf das Wort, der Tod muss ein Wiener sein.
00:12:23: Also das ist halt ein bisschen... dieses Morbide, was sich vielleicht früher aus der dunklen Stadt ergeben hat, mit den Best- und Cholera-Epidemien, da hat sich vielleicht ein besonderes Verhältnis eingestellt.
00:12:55: Das womit ich nicht gerechnet habe, ist eigentlich, wie Nahmann mit den Schicksalen der Personen zu tun hat.
00:13:04: Also es gibt die unterschiedlichsten Trauerfälle und Situationen und dann kommen die Leute unmittelbar nach dem Todesfall in den Wald und brauchen eine Begräbnisstätte.
00:13:19: Und da ist sozusagen der Weg.
00:13:22: Zum Baum oder das Aussuchen des Baumes ein erster Schritt der Trauerbewältigung.
00:13:30: Die Leute kommen in den Wald, kommen ein wenig zur Ruhe, spazieren durch das Grüne, hören vielleicht Vögel und das bringt sie herunter.
00:13:40: So müssten sie jetzt beim Bestatter sitzen und sich also mehr oder weniger trocken, eine Liste abarbeiten, was zu tun ist.
00:13:51: Das kommt sowieso, aber dieser Schritt ist einmal ein anderer.
00:14:15: Seit Jahrhunderten stehen Klöster inmitten von sich unentwegt wandelnden Wäldern und die Wertschätzung der zuverlässigen Quelle für Sauerstoff, Nahrung und Holz begleite Ordensleute seit Generationen.
00:14:27: Skizziert auf der Grundlage jahrelanger wissenschaftlicher Studien Peter Erhardt.
00:14:31: Stiftsarchiver im Schweizerischen St.
00:14:33: Gallen und Kurator der Ausstellung Mönche im Wald.
00:14:38: Ich glaube, dass die Beziehung der Mönche zu Wald eine sehr, sehr enge und in einer Dimension vielleicht stattfindende war, die heute nicht mehr möglich ist.
00:14:51: Also man hatte damals natürlich viel mehr Wertschätzung, weil man auch gesehen hat, was es an Arbeit bedeutet, eben Holz zu gewinnen.
00:15:02: für den täglichen Bedarf, für die Wärme am Herd und vor allem als Bauholz.
00:15:11: Also diese Beziehung ist ähnlich wie jene zu Wasser, würde ich sagen, eine entscheidende für die Existenz von Mönchen im Wald.
00:15:32: Dieses berühmte Beispiel von Adalberde Vogueuil.
00:15:35: Der Benediktiner Adalberde Vogueuil, geboren in Paris, als fünftes Kind eines französischen Adelsgeschlechtes, forscht und publiziert ausführlich über die Benediktusregel und die Geschichte des Mönchtums.
00:16:05: Französischer Mönch, der sich am liebsten in den Wald zurückgezogen hat als Einsiedler, der im burgundischen Wäldern dann am Schluss in der Nähe eines Klosters in einer Einsiedelei gewohnt hat, bis ein Sturm diese Zelle zerstört hat und er sich ganz ins Kloster zurückziehen musste und der dann aber die letzten zwei Jahre seines Lebens jeden Morgen im Wald gebadet hat förmlich diesen Wald in sich aufgesogen hat.
00:16:33: bis in eines Tages der Wald eben bei sich behalten hat.
00:16:36: Er ist dann im hohen Alter, in diesem Wald plötzlich verschollen, wurde erst Tage später gefunden und er lag auf dem Waldboden und ist wahrscheinlich einfach in Erschöpfung gestorgen.
00:17:10: Der Wald ist, denke ich, durch seine Kraft, indem er uns eben auch den Sauerstoff für unser tägliches Leben gibt.
00:17:22: Teil der Schöpfung.
00:17:23: Also wir können nicht ohne ihn, er kann ohne uns.
00:17:26: Wir müssen ihn deshalb in seinen Grenzen respektieren.
00:17:31: Wir müssen ihn wahrscheinlich auch viel mehr stärker entdecken.
00:17:39: tägliches Gleichgewicht, wenn man so will, nutzen und gleichzeitig als Lebensraum von anderen, von Tieren vor allem, respektieren.
00:17:59: Mein persönliches Aha-Erlebnis war, ich habe dann irgendwann Forst studiert.
00:18:05: Und weil ich ein historisches Interesse habe, habe ich eine Diplomarbeit über Forst Geschichte geschrieben und saß da in einem Stadtarchiv in Unterfranco in die Pofen.
00:18:13: Seit über zwanzig Jahren lehrt Dr.
00:18:15: Joachim Hamburger Forst und Umweltgeschichte.
00:18:18: Da
00:18:19: habe ich eine Seite von, ich glaube, in den Ratsprotokollen gelesen und da stand drin, dass die Bürger dieser Stadt mit dem Wald einen Wundervolles Kleinot haben, dass sie unbedingt erhalten sollen und dass sie von ihren Vätern und Müttern ererbt haben und dass sie mindestens genauso gut an ihre Kinder und Kindeskinder weitergeben sollen.
00:18:39: Das Wort Nachhaltigkeit stand da nicht, aber es war blumig umschrieben und es hat mich sehr berührt.
00:18:43: Und seitdem, das war in den Achtzigerjahren, begleitet mich der Begriff und deswegen ist Nachhaltigkeit für mich ein Lebensthema.
00:18:50: Wir haben ein Aboretum, also ein
00:18:53: Waldstück
00:18:54: angelegt mit Zukunftsbäumen.
00:18:58: Kapitularin Dr.
00:18:59: Johanna Pointke, wissenschaftliche Referentin von Klosterland e.V.
00:19:02: aus dem frei weltlichen Stift Börstel.
00:19:05: Wo also wirklich nicht Bäume drinstehen, die heute gut im Blick sind zu verkaufen oder so.
00:19:16: Wir wollen sehen, welche Bäume den Klimawandel überstehen.
00:19:22: Werde ich persönlich nicht mehr erleben, aber... Wir hoffen ja, dass es hier immer weitergeht und dass der Wald dann eben dadurch auch noch in Jahrhunderten gut erhalten ist.
00:19:34: Klosterland e.V.
00:19:35: schärft mit dem thematischen Schwerpunkt Wälder und Klöster nicht nur die Sinne für die Lebensgrundlage Wald, sondern weit darüber hinaus für die Erfahrbarkeit unbegreiflicher Details und Dimensionen.
00:19:49: Und es ist das bezaubernde.
00:19:52: Die Zauber am Wald, dass wir dort ganz anders sinnlich wahrnehmen und uns selber zurückgeworfen sind.
00:20:01: Und die Chance haben, mit uns selber, ja, mit dem Wald, mit den wogenden Wipfeln, mit den Insekten, mit den Bären, die man sich meinen Mund steckt, eine Einheit einzugehen und sich zu verbinden.
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